Berkey – Umkehrosmose und Destillierung im Vergleich

Welche der drei Wasserfiltrierungsmethoden – Berkey-Reinigung, Umkehrosmose, Destillierung – liefert das gesündeste Trinkwasser?

In Bezug auf die Gesundheitsvorteile von Wasser empfehlen die meisten Gesundheitsexperten, die hinsichtlich der aktuellen Forschung auf dem Laufenden sind, nicht mehr das Trinken von Umkehrosmose- bzw. destilliertem Wasser über einen längeren Zeitraum. Bei diesen Methoden werden alle guten Minerale aus dem Wasser entfernt, wodurch eine saure, „hypotonische“ Lösung entsteht. Kommt eine „hypotonische“ (demineralisierte) Lösung in Kontakt mit einer „hypertonischen“ (mineralisierten) Lösung, werden die Minerale in der hypertonischen Lösung in die hypotonische Lösung übertragen, bis ein Gleichgewicht hergestellt ist. Das bedeutet: Wenn Sie hypotonisches Wasser trinken, werden die Minerale im Blut und in der Lymphe – die hypertonisch sind – in das hypotonische Umkehrosmosewasser bzw. destillierte Wasser übertragen, das Sie getrunken haben. Die Minerale werden dann mit dem Urin aus dem Körper ausgeschieden.

Um den Körper wieder mit Mineralstoffen zu versorgen, versuchen Blut und Lymphe nun, diese aus anderen Körperteilen zu beziehen, wie aus den Knochen und Organen. Dieser Vorgang wiederholt sich jedes Mal, wenn Sie demineralisiertes, hypotonisches Wasser trinken. Mehrere Studien legen nahe, dass Menschen, die über längere Zeit hinweg demineralisiertes (hypotonisches) Wasser trinken, eher an degenerativen Krankheiten wie Osteoporose leiden.

Berkey-Reinigungssysteme entfernen nicht die guten Minerale aus dem Wasser, sondern schädliche Schwermetalle wie Blei und Quecksilber sowie sedimentäre Minerale wie Eisenoxid. Der TDS-Wert (die gesamten gelösten Feststoffe) ändert sich normalerweise kaum, es sei denn, es befinden sich eine Menge Schwermetalle oder sedimentäre Minerale im zu reinigenden Wasser.

Kann ich selbst die Effekte feststellen, die das Trinken von demineralisiertem, hypotonischem Wasser auf mich haben?

Ja. Sie können dies selbst feststellen, indem Sie für eine kurze Zeit fasten. Prüfen Sie erst den TDS-Wert für Ihr Umkehrosmosewasser bzw. destilliertes Wasser. Der Wert sollte um die 1-3 ppm betragen. Trinken Sie das Wasser einige Tage lang und prüfen Sie dann den TDS-Wert Ihres Urins. Denken Sie daran, dass bei der TDS-Messung nur Minerale und keine Chemikalien gemessen werden. Das heißt, dass alle Minerale, die gemessen werden, Minerale sind, die von Ihrem Körper ausgeschieden wurden.

Welche Leistung erzielt ein Umkehrosmosesystem bei der Entfernung krankheitserregender Bakterien?

Was die Entfernung krankheitserregender Bakterien angeht, werden mit der Umkehrosmose nicht alle krankheitserregenden Bakterien entfernt, wie Kolibakterien und Giardia. Deshalb ist es oft notwendig, das System mit einem zusätzlichen UV-Licht zu erweitern. Doch manchmal tötet das UV-Licht aufgrund von Trübungen im Wasser nicht alle Bakterien ab, da sich einige Bakterien im Schatten dieser Trübungen „verstecken“ können. Das UV-Licht wird normalerweise vor dem Wassertank installiert, doch Bakterien sammeln sich für gewöhnlich im Tank selbst an. Deshalb kann der Wassertank zu einer bakteriologischen Kontaminationsquelle werden, wenn er nicht regelmäßig desinfiziert wird. Außerdem bleiben die Reste toter Bakterien im Trinkwasser eines Umkehrosmosesystems. Die Black-Berkey-Reinigungselemente dagegen entfernen diese.

Welches Wasser hat den besten Geschmack?

In Bezug auf Geschmack schmeckt destilliertes Wasser fade, es sei denn, Sie schütteln es kräftig vor dem Trinken. Durch die Destillierung wird dem Wasser nämlich der Sauerstoff entzogen. Der Geschmack von Umkehrosmosewasser ist normalerweise sehr gut. Der Geschmack von gereinigtem Berkey-Wasser ist immer sehr gut, es sei denn, es befinden sich übermäßig viele ionisierte Minerale im zu reinigenden Wasser. Auch in einem solchen Fall ist die Geschmacksverbesserung des Wassers in der Regel bemerkenswert.

Wie gut sind die drei Systeme im Vergleich, wenn es um Wartung und Pflege geht?

Alle Berkey®-Systeme sind einfach auseinanderzunehmen und zu säubern. Am besten waschen Sie den unteren Behälter einmal pro Monat mit normalen Spülwasser aus. Die Elemente sollten nach 6-12 Monaten Verwendung gesäubert werden, je nach Qualität des zu behandelnden Wassers.

Destillierungssysteme sind ziemlich wartungsintensiv und müssen mit Essiglösung eingeweicht und gesäubert werden, um den Kalk zu entfernen, normalerweise alle 3,8-7,6 Liter.

Umkehrosmosesysteme können bis zu vier Filterelemente haben, die alle mindestens 1 Mal pro Jahr gewartet werden müssen. Da Sie dafür den Wasserdruck abschalten und das System ganz oder teilweise auseinandernehmen müssen, wird dies oft von Fachleuten durchgeführt. Außerdem sollte der Wassertank bei Umkehrosmosesystemen mit Chlorlösung alle 6 Monate keimfrei gemacht werden.

Wie sind die drei Systeme im Vergleich, wenn es um die Kosten geht?

Die Umkehrosmosesysteme sind in Bezug auf Direktkosten normalerweise am teuersten. Zum einen sind da die Anschaffungskosten und die zusätzlichen Kosten für die Installation durch den Händler oder einen Installateur. In Bezug auf die Kosten kommt danach die Destillierungsanlage. Ein Berkey-System ist von allen drei Systemen das günstigste.

Bezüglich der Kosten pro Liter Wasser (die Berechnung beruht auf den Kosten pro Liter für Ersatzfilter und Energiekosten) sind korrekt gewartete Destillierungs- und Umkehrosmosesysteme normalerweise mit 9-13 Eurocent pro Liter zu veranschlagen. Ein Berkey-System kostet normalerweise etwa 0,32 Eurocent pro Liter.