Vorreinigung der Black-Berkey-Filter – Häufig gestellte Fragen

Wie reinige ich die Black-Berkey-Filter korrekt vor?

Drehen Sie den Wasserhahn leicht auf, sodass Sie über einen kleinen Wasserstrahl verfügen. Bei einem zu starken Wasserstrahl spritzt das Wasser in alle Richtungen. Ist der Wasserstrahl zu dünn, ist der Wasserdruck zu gering. Sie müssen den Zwischenraum zwischen der hellbraunen Unterlagsscheibe und dem Wasserhahn schließen, sodass das Wasser aus dem Hahn durch die Filter gepresst wird und so die Luft aus den Filtern entweichen kann. Siehe das zweite Foto unten: Vorreinigung eines Black-Berkey-Filterelements: Hier sehen Sie, wie Sie einen Verschluss erzielen. Dann sollten Sie beobachten können, wie das Wasser wie Schweißperlen von unten nach oben aus den Filtern austritt. Dies dauert etwa 30 Sekunden bis 1 Minute.

Videoanweisungen für die Vorreinigung der Black-Berkey-Filter.


Ich habe gerade ein Berkey-Wasserreinigungssystem gekauft, doch das System filtert fast kein Wasser. Mache ich etwas falsch?

Wahrscheinlich ist dieses Problem auf eine zu hohe Wasserspannung zurückzuführen, die verhindert, dass die Luft durch die Mikroporen der neuen Reinigungselemente gedrückt wird. Die Wasserspannung ist von Land zu Land und von Region zu Region unterschiedlich und kann sich auch von Jahreszeit zu Jahreszeit ändern. Je höher die Wasserspannung, desto schwieriger ist es für das Wasser, nur auf der Grundlage der Schwerkraft Luft durch die Mikroporen des neuen Elements zu drücken. Zusammen mit Ihren Black-Berkey-Filtern erhalten Sie einen hellbraunen Gummiaufsatz für die Vorreinigung und eine Gebrauchsanleitung. Bitte nehmen Sie Ihre Reinigungselemente heraus, reinigen Sie sie vor und montieren Sie sie wieder im System. Damit sollte das Problem behoben sein.

Gummiaufsatz für die Vorreinigung

Vorreinigung eines Black-Berkey-Filterelements

Abbildung – Vorreinigung der Berkey-Reinigungselemente

filter priming diagram

Wie reinige ich die Black-Berkey-Reinigungselemente im freien Feld vor, wenn kein Wasserdruck vorhanden ist?

Es gibt zwei Methoden zur Filtervorreinigung, wenn kein Wasserdruck vorhanden ist. Befolgen Sie entweder die nachstehenden Anweisungen oder kaufen Sie einen Berkey-Vorreiniger, der die Outdoor-Vorreinigung viel einfacher macht.

Die Mikroporen in den Black-Berkey-Reinigungselementen sind extrem klein. Tatsächlich sind sie so klein, dass sie rote Lebensmittelfarbe aus dem Wasser filtern. Der Vorteil derart kleiner Poren ist ein höherer Wirkungsgrad bei der Entfernung krankheitserregender Bakterien und anderer Schadstoffe. Der Nachteil dabei ist, dass bei einer zu hohen Wasserspannung möglicherweise die Reinigungselemente für einen guten Durchfluss vorgereinigt werden müssen. Bei Erhalt der Reinigungselemente sind diese trocken. Deren winzige Mikroporen sind mit Luft gefüllt. In bestimmten Regionen der Welt weist das Wasser eine höhere Spannung auf als anderswo. Dies kann sich von Jahreszeit zu Jahreszeit ändern. Je höher die Wasserspannung, desto schwieriger ist es für das Wasser, nur auf der Grundlage der Schwerkraft Luft durch die Mikroporen zu drücken. Wenn Luft in den Poren eingeschlossen ist, kann kein Wasser durch die Poren gelangen. Die Luft bildet dann eine Barriere für das Wasser. Das kann dazu führen, dass das System das Wasser entweder sehr langsam filtert oder gar nicht.

Bevor Sie verreisen oder das System in einer Region ohne Wasserdruck verwenden, empfehlen wir Ihnen, die Reinigungselemente mithilfe des Gummiaufsatzes vorzureinigen. Wenn für die Vorreinigung mit Gummiaufsatz kein Wasserdruck vorhanden ist, können Sie die Elemente zu etwa 50-75 % anhand der nachstehenden Methode im freien Feld vorreinigen. Mithilfe dieser Methode lassen sich die Elemente zwar nicht so schnell vorreinigen wie mithilfe des Gummiaufsatzes. Sie funktionieren dennoch deutlich schneller als ganz ohne Vorreinigung der Elemente. Die Feldvorreinigungsmethode funktioniert wie folgt:

1. Schritt: Füllen Sie den unteren Behälter mit Wasser und setzen Sie die Reinigungselemente umgekehrt mit ihren Ansätzen nach oben zeigend ins Wasser im unteren Behälter. Legen Sie eine Kaffeetasse aus Keramik (oder einen anderen Gegenstand, der schwer genug ist, die Elemente unter Wasser zu halten) jeweils auf die Ansätze der Reinigungselemente, sodass sich die Elemente unter Wasser befinden.

Oder installieren Sie die Elemente umgekehrt im oberen Behälter, sodass sich die Elemente außen an der Unterseite des oberen Behälters befinden und nach unten zeigen. Stellen Sie dann den oberen Behälter auf den unteren, sodass die Filter in das Wasser des unteren Behälters gedrückt werden.

Warten Sie 30-60 Minuten, bis sich die Reinigungselemente mit Wasser vollgesogen haben. HINWEIS: Stellen Sie sicher, dass sich die Öffnungen in den Ansätzen der Reinigungselemente nicht unter Wasser befinden, da das Wasser durch die Poren des Elements gedrückt werden muss und es nicht über die Öffnungen in den Ansätzen in das Element gelangen darf.

2. Schritt: Wenn sich die Reinigungselemente mit Wasser ganz gefüllt haben, sind sie deutlich schwerer. Montieren Sie nun die Reinigungselemente in den oberen Behälter, während die Ansätze der Elemente nach oben zeigen. Es ist wichtig, dass so viel Wasser wie möglich in den Reinigungselementen bleibt. Füllen Sie dann so schnell wie möglich den oberen Behälter. Tipp: Am schnellsten füllen Sie den oberen Behälter, indem Sie das Wasser vom unteren Behälter in den oberen gießen. Setzen Sie dann den oberen Behälter auf den unteren.

Befindet sich in der Bohröffnung (dem Inneren) der Reinigungselemente Wasser, wird mehr Kraft erzeugt, mit dem das Wasser durch die Reinigungselemente gelangt. Das ist darauf zurückzuführen, dass das aus den Reinigungselementen austretende Wasser auch hydraulisch neues Wasser in das Element hineinzieht, weil es nun wie ein Siphon funktioniert. Somit gibt es neben dem Druck aufgrund der Schwerkraft auch eine hydraulische Zugkraft. Das wiederum verbessert stark die Fähigkeit des Wassers, die Luft aus den Mikroporen zu drücken. Die oben beschriebene Methode ist weniger effizient als die Vorreinigung der Reinigungselemente mithilfe des Gummiaufsatzes, sollte aber einen Wirksamkeitsgrad von etwa 50-75 % bei der Reinigung der verstopften Mikroporen erzielen.

Lassen Sie das Wasser des ersten Reinigungszyklusses, das sich im unteren Behälter angesammelt hat, ablaufen. Befüllen Sie dann erneut den oberen Behälter mit Wasser. Ihre Black-Berkey-Elemente sind jetzt FELDvorgereinigt, und Ihr Berkey-System ist betriebsbereit.

Anmerkung: Stammt das Wasser, das Sie für die Feldvorreinigung verwenden, aus einer verunreinigten oder verdächtigen Quelle, sollten Sie anstatt des unteren Behälters ein anderes Gefäß verwenden, um die Elemente unter Wasser zu setzen. Wenn dies nicht möglich ist, sollten Sie das sich im unteren Behälter beim ersten Reinigungszyklus angesammelte Wasser verwenden, um Seifenwasser herzustellen. Waschen Sie dann den unteren Behälter gründlich von innen und gießen Sie dann das Seifenwasser weg. Reinigen Sie danach mehr Wasser und verwenden Sie es, um Seifenrückstände aus dem unteren Behälter auszuspülen. Ihr Berkey-System ist jetzt betriebsbereit.